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Auf einer Bergkuppe, die den Römern bereits als befestigte Grenzstation diente, erhebt sich seit über 1000 Jahren die BURG ARRAS mit ihrem Ausblick auf das Moseltal - fernab von Lärm und Hektik. Nach wechselvoller Geschichte ist die ehemals kaiserliche Burganlage heute im Privatbesitz und beherbergt das einzige Burghotel der Mosel. Hier fühlt sich der Gast mit einfachen oder gehobenen Ansprüchen wohl. Der 936 vollendete Bergfried ist 25 m hoch und vermittelt eine Aussicht in mehrere Täler. Das Burgverließ und die Folterkammer im Urzustand rufen die Vergangenheit zurück. Die wechselvolle Geschichte der Burg |
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Auch der trierische Kurfürst Johann von Metzenhausen (1492 -1540), auf dessen Betreiben die Bekämpfung der Wiedertäufer aus Münster zurückgeht, stammt von Burg Arras. Seiner Familie wurde in einer heute noch vorhandenen Urkunde ewiges Wohnrecht auf der Burg verliehen. Eine im Staatsarchiv verwahrte Bestandsaufnahme der Burggebäude aus dem Jahre 1624 gibt Auskunft über die damalige Wohn- und Lebensweise. Der noch vorhandene Weinkeller mit einem Fassungsvermögen von 32 Fudern Wein - ein Fuder umfasst im Moselland 1.000 Liter - diente der eigenen Versorgung. Ebenso sind sieben kleine Keller für Obst, Gemüse und Getreide verzeichnet. Stallungen für Pferde, Rindvieh und Schweine waren von einem der drei Innenhöfe zugänglich. Der Wohnteil allein umfasste acht Wohnstuben und 14 Schlafkammern. Die Burgkapelle befand sich im Anschluss an den Rittersaal. Den Burgherren standen neben dem Lachs- und Hechtfang in der Mosel und im Alfbach die hohe Jagd im benachbarten Kondelwald bis Bad Bertrich zu, dessen warme Quellen ihnen ebenfalls einst gehörten. |
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